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Tage zum Vergessen…. 

Kennt ihr das ihr verlasst morgens das Bett und denkt OK das wird ein normaler Arbeitstag. ja das dachte ich bis um 10 Uhr auch dann begann der Tagesalbtraum. Ich wollte eigentlich nur vom Büro (4 stock) auf die Behindertentoilette (2.Stock).  Ich steh am Fahrstuhl drück auf den komm Knopf nichts passiert, erster Gedanke OK da steht wieder einer in der Lichtschranke nach weiteren 10 min warten tat sich nix.  OK ins Büro zurück Hausmeister angerufen ja wir wissen das der Aufzug kaputt ist, haben es auch schon gemeldet.  Na toll achso ich vergaß zu erwähnen das es eigentlich 2 Fahrstühle gibt und einer davon ist jetzt schon 3 Wochen kaputt . Na ja zurück zum Tag.  Da stand ich nun und immernoch eine volle Blase.  OK in der Not hab ich mich in den Vorraum der normalen Toilette gestellt und dort kathedert.  2 Kolleginnen standen an der Tür Schmiere.  Ok dann musst ich jemanden bitten meine urinflasche auszukippen (sehr unangenehm) naja was muss das muss weiter an die Arbeit es wurde immer später und keine Reparatur in Sicht.es ist mittlerweile 14 Uhr und der nächste Toiletten gang stünde an nach beratschlagung der Chefs wurde entschlossen die Feuerwehr zu rufen die mich erst in den 2 stock und danach ins Erdgeschoss damit ich Feierabend machen konnte. Ich kann garnicht wieder geben wie ich mich gefühlt,was ich  gedacht habe.  Mir ist nur wieder bewusst geworden wie eng meine Grenzen gesteckt sind

An dieser Stelle ein grossen Dank an die netten Feuerwehrmänner

AN meine lieben Kolleginnen (die richtigen werden sich angesprochen fühlen) die an meiner Seite waren ohne euch wäre ich durchgedreht 💜💜💜

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32 Kommentare zu „Tage zum Vergessen…. 

  1. Oh man, das ist echt eine Scheißsituation, Hut ab, wie du das meisterst! ♥ So was darf eigentlich nicht passieren. Bist du denn die einzige Rollstuhlfahrerin in allen Büro’s? Solche Sachen zeigen mir doch immer wieder wie gut es mir doch geht.
    Jaaaa die Jungs von der Feuerwehr sind schon Klasse 🙂

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      1. Ja versteh ich. Bei mir ist es genau umgekehrt. Ich habe eine starke körperliche Einschränkung, da man sie aber kaum sieht, hilft einem auch niemand. Von daher bin ich glatt ein wenig neidisch heute auf dich 😉
        Das ist das natürliche Schamgefühl. Das ist nunmal da. Blöd. Aber da. 😦

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      2. Vergleichen kann man so etwas nicht. Beides ist doof.
        Hoffe dein Schamgefühl geht bald vorüber :-). Vielleicht ist da ja bald stolz, dass für dich die Feuerwehr kommt :-D. Jedes vier bis neun Jahre altes Kind würde dich beneiden, grün vor Neid! :D. Die finden alles mit Feuerwehr, Polizei etc superspannend!

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  2. Booaaahhhh!!!!

    Da wäre ich mit Sicherheit ausgerastet!!!

    Ein Aufzug schon so lange defekt; das geht gar nicht!

    Und da muß erst die Feuerwehr kommen?

    Gibt es denn kein Treppenhaus? Die Chefs und der Hausmeister hätten doch dann…

    Grrr! Aber echt!

    Hilflosigkeit und peinliche Situationen gleichzeitig; das ist ganz schwer auszuhalten.

    Ich kann gut nachempfinden, wie Du Dich gefühlt hast. Schlimm so etwas!

    Doch Du hast Dich sehr tapfer geschlagen. Respekt!

    Ganz liebe Grüße,
    Frank

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  3. Ich versuche jetzt mal, die Lage positiv zu deuten: enge Grenzen, ja. Da gibt’s nichts zu beschönigen.
    Aber du hattest in dieser für dich persönlich sehr unangenehmen bis peinlichen Lage ganz tolle Menschen um dich herum, die diese engen Grenzen für dich gesprengt haben.
    Daraus solltest du Kraft und Mut schöpfen. Das ist besser als sich über Dinge zu grämen, die du ohnehin nicht ärgern kannst.
    Drück dich
    Cami 😘

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  4. Liebe meinekleinechaoswelt.
    Na, was für ein Tag. Immerhin haben deine Kollegen, deine Chefs und letztlich die Feuerwehr für den Ablauf deiner Befindlichkeit gesorgt.
    Aber unter welchem Einsatz und Aufwand. Schämen, brauchst du dich wirklich nicht, denn – PINKELN -, müssen wir alle.
    Ein Mensch mit körperlichen Einschränkungen, hat ein Recht auf eine ihm entsprechenden Einrichtung (WC) seine Notdurft, ohne Anwesenheit Dritter, wenn möglich, zu entleeren. Es ist auch nicht zumutbar, einem Kollegen/In, mit dieser Aufgabe zu betreuen.
    Für mich ist das ein Thema, dass in die Öffentlichkeit muss. Vielleicht in die – „örtliche Zeitung“-, denn es ist ein nicht akzeptabler Missstand.
    Monika

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      1. Eine kluge Entscheidung, liebe Sandra.

        Es ist zwar schwer für einen Arbeitgeber, jemanden zu entlassen, der behindert ist; doch man kann ihm das Leben zur Hölle machen, daß er von selbst geht.

        Das gilt für jeden Mitarbeiter, der sich „unbeliebt“ macht… Und so ein „Bossing“… Selbst, wenn Du per Anwalt gewinnst; das Arbeitsverhältnis ist zerrüttet… Und dann suchst Du…

        Seltsamerweise passiert Mobbing und Bossing sehr gerne im sozialen Bereich.

        Ich habe in der Hinsicht etliches durch; zwar immer gewonnen; einmal sogar gegen einen Chef, der Sozialrichter war (!); doch dann gehst Du irgendwann trotzdem; es ist kaum auszuhalten…

        Tja, die „Gutmenschen“… „Vorne das Kreuz und hinten das Messer…“

        Und so, wie es jetzt ist, hast Du jede Menge Sympathie und Verständnis und der ein oder andere Vorgesetzte, oder Kollege wird sich nicht so wirklich wohl fühlen, bei dem, was Dir da passiert ist…

        Insofern hast Du sehr viel gewonnen. 🙂

        Ganz liebe Grüße,
        Frank

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      2. Und damit wären wir schon zwei. 😉

        Doch bei der Geschichte, die dir passiert ist, war es einfach diplomatisch super und geschickt, wie Du Dich verhalten hast; viele, sehr viele hätten das nicht hinbekommen.

        Und genau deshalb hast Du jetzt eine geniale Position im Job, die man nur gefährdet, wenn… 😉

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      3. Eine positive, bemerkenswerte Entscheidung. Es beweist, dass bei dir nicht nur der Verstand, sondern auch dein Herz entscheidet. Du bist eine beachtenswerte Kollegin, der sicherlich immer wieder gern geholfen wird. Es zählt, das Mitmenschliche für alle.
        Hut ab.
        Monika

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