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Liebe möglich oder nicht….. 

Bei der Recherche für handigknown bin ich auf diesen Artikel gestossen . Das wirft in mir die Frage auf wie darf eine Liebe für jemand mit Handicap sein?  Nur unter „Gleichgesinnten“ oder könnte es auch mit einem „normalen “ Partner was werden. Oder ist man nur Belastung? 

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24 Kommentare zu „Liebe möglich oder nicht….. 

  1. Liebe meinekleinechaoswelt,
    Tja „wie darf eine Liebe sein“?!, glücklich, zufrieden, erfüllend, beruhigend, ausgleichend, fördernd, aufmuntern, behütend, ergänzend, beschützend, verstehend, verzeihend, nachsichtig, innig, hingebungsvoll, einsichtig und vieles mehr. Sie kann zwischen gleichen und ungleichen Geschöpfen stattfinden. Es gibt Extreme und Normalität. Die Frage ist doch ist es „Liebe“, oder nur der Wunsch nach nicht erfüllter „Sexualität“.
    Eltern können sich schlecht vorstellen, das Kinder, auch behinderte Kinder, den insgeheimen, drängenden Wunsch, nach „Sexualität“ in sich verspüren. Dieses Bedürfnis wird totgeschwiegen, übersehen, nicht wahrgenommen. Schon gar nicht zugelassen.
    Es ist ähnlich wie bei älteren, oder alten Menschen. Ab einem gewissen Alter, bei älteren Menschen und schon gar nicht, wenn sie durch den Tod ihres Partners, allein sind. Wir, die Gesellschaft schämt sich, für diese menschlichen Empfindungen ihrer Nächsten. Wir müssen darüber reden, damit es an Normalität zunimmt.
    Lieben Gruß
    Monika

    Gefällt 3 Personen

  2. Liebe Sandra,

    das Leben läßt sich nicht kontrollieren und deshalb wird von allen Menschen versucht, eben genau das trotzdem hinzubekommen…

    „Es müßte doch möglich sein…“

    Die beste Phantasie hierzu ist der Glaube an einen Gott, eine Hölle und ein Paradies.
    Das hilft!

    Wenn es schon „in real life“ nicht möglich ist, das Ding mit „Liebe“, „Sicherheit“ und „Geborgenheit“, hinzubekomen, dann eben so.

    Da kann dann alles wunderbar auf ein „Leben nach dem Tod“ verschoben werden:

    Endlich ist das Leben sicher! Die Bösen kommen in die Hölle und die Guten in den Himmel… 😉

    Und wir haben unsere Glaubenssätze, Erwartungen, Hoffnungen, Befürchtungen und Resignationen, bewußt und unbewußt.

    Und es ist verdammt schwer, „beim Fallen in den Abgrund die Erdbeere zu genießen.“

    Und ein menschlicher Körper ist nun einmal leider auch darauf programmiert, durch den Austausch von Körperflüssigkeiten, in Verbindung mit Zuneigung, Liebe, Lust und Leidenschaft die Erhaltung der Art voranzutreiben, oder zumindest den Trieb auszuleben.

    Bei Tieren funktioniert es etwas anders, Die „bespringen“ auch; nur laufen die Programme da weniger „reflektiert“ ab. Tiere sind eben „hoffnungslos unvernünftig und hemmungslos“…

    Tja. Das wären so die Antworten, die der Verstand geben würde…

    Glücklicherweise bin ich aber nicht intellektuell und mag auch nicht so gerne reflektieren und bewerten. Mir ist so etwas einfach lästig; außerdem bin ich am „romantischen Mittelrhein“ geboren und aufgewachsen; was will ich machen? … 😉

    http://www.romantischer-rhein.de/themen/unesco-welterbe/

    Liebe Grüße,
    Frank

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      1. Es gibt für niemanden „Gegenstücke“ wir sind alle Unikate; natürlich, wenn man verliebt ist, will man es so lange nicht glauben, bis es hakt. 😉

        Es gibt übrigens ein Prinzip, wie sich Wünsche erfüllen können: Man muß ganz viel Gefühl in den Wunsch stecken und dann den Wunsch loslassen und wirklich vergessen.

        Meistens klappt das mit dem Vergessen nur nicht und dann konzentriert sich das Unterbewußtsein auf den Weg und nicht auf die Wunscherfüllung…

        Du kannst ja einmal üben. 😉

        Herzlichst,
        Frank

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      2. Erst ganz stark wünschen, dann loslassen und dann vergessen. Sauschwer ist das.

        Und dann kann immer noch etliches passieren…

        Und wir Menschen sind komisch… Ende 2006 hatte ich gedacht: „So, nun kannst Du eigentlich nur noch „alt“ werden…

        Dann habe ich mich aber plötzlich und sehr unerwartet verliebt und „wie schlimm“.

        Da ist dann auch sogar was draus geworden und wieder „ganz schlimm“:

        Weg aus der Hartz IV gerechten Wohnung in Berlin; ab nach Frankfurt am Main, Achterbahn der Gefühle ohne Ende. Nach drei Jahren von dort wieder zurück nach Berlin.

        Dann im Mecklenburgischen ein Haus gekauft, dann das Haus verkauft.

        Ab ins Rheinland, und nun bin ich in Marsberg; solo und es passt.

        Das Leben hat mir gezeigt, wie alt ich bin und wie mir das Leben das gezeigt hat!

        Du meine Güte, bin ich auf einmal jung… 😉

        Gefällt 1 Person

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