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Dieser …

Gedanke treibt mich schön länger um eigentlich hab ich lang darüber nachgedacht ob ich darüber schreiben soll. Aber nun gut raus damit: Wer hat eigentlich für mich entschieden das ich leben will? Warum durfte ich mich nicht entscheiden ob ich wollte oder nicht? Nun stehe ich da und hab ein Leben bei dem ich mir manchmal nicht sicher bin ob ich das so haben wollte. Kann man das als Leben bezeichnen ? Oft doch mehr Kampf , Tag für Tag . Und wofür? Für nichts! Alles wäre einfacher wenn es die Behinderung nicht gäbe, ich weiß was wäre wenn bringt mir nichts , aber im Moment würde ich gern mein Leben tauschen.

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15 Kommentare zu „Dieser …

  1. Liebe Sandra,

    hier kommt eine Antwort von ungezählt möglichen. Etwas in dir selbst hat entschieden, dass du leben willst, denn ein Baby kann man nicht zwingen zu atmen, der Arzt kann nur dem winzigen Menschen helfen – im Leben zu bleiben. Auch denke ich, dass gleichgültig mit wem der Mensch sein Leben tauschen würde, dort andere Probleme auf ihn warten werden, die er aus seinem vorherigen Leben gar nicht voraussehen konnte. Denn bedenke, auch vollkommen intakte Menschen nehmen sich manchmal selbst das Leben, aus den unterschiedlichsten Gründen, die sie in dem einen Moment – als unerträglich ansehen. Es gäbe also keinerlei Garantie, dass dich auf Dauer – das andere Leben glücklicher macht – als jenes, was du aufgeben willst.

    Und letztendlich bleibt die Frage, wärst du dann noch du, wenn du ein anderes Leben hättest? Ich finde stets erstaunlich, was du alles kannst und für dich erreichst. Du bist so weit es geht selbstständig, du arbeitest, wohnst allein, entdeckst auf diese Weise – so manche neue Fähigkeit in dir und dein Geist ist offensichtlich – auch kein lahmes Pferd, auch wenn ihn manchmal die Ungeduld reitet. 🙂
    Im Grunde führst du ein besonderes Leben, denn bei dir ist vieles anders – als bei anderen Menschen, du siehst andere Dinge, lebst mit allen Sinnen, kannst Geschichten erzählen, Lachen und Weinen, Trösten und Mitfühlen. Wer weiß, ob du das alles noch könntest, wenn du nicht mehr Sandra wärst. Eventuell bist du einfach nur am Wochenende zu viel allein. Ich sende eine fühlbare Umarmung und wünsche dir, dass der trübe Moment schnell vorüber geht, und du dein Leben mit jedem Tag etwas mehr liebst, weil du dich mit deiner Einzigartigkeit darin geborgen fühlst.

    Freude und Kraft

    Luxus

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    1. Liebe Luxus nun Sitz ich schon länger vor deinem Kommentar und bin wirklich berühret und ich muss sagen die Frage ob ich ich wäre mit einem neuen Leben macht mich nachdenklich und lässt mich doch etwas anderst darauf schauen. Aber ich kann sagen nein das wäre nicht ich in einem anderen leben. Wahrscheinlich wäre ich mit allem überfordert. Vielleicht muss das alles so sein und es ist einfach Bestimmung?ich danke dir für diese neue Sichtweise ganz liebe Grüße Sandra

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  2. Das ist eine Frage, die nicht nur dich umtreibt. Das Leben ist nichts für Feiglinge. Für keinen von uns. Jeder hat sein Paket zu tragen. Manche haben es leichter, andere schwerer. Du hast ganz sicher kein leichtes Paket abbekommen und keiner von uns kann sich das wahrscheinlich vorstellen, wie schwer es manchmal für dich ist.
    Es ist sehr mutig sich diese Frage zu stellen. Ich denke, das tun wahrscheinlich viele, aber keiner traut sich drüber zu reden, weil das eben tabu ist. Dabei kann reden helfen sich dem Problem zu stellen und damit fertig zu werden. Wenn man es mal „ausgesprochen“ hat, ist man in der Lage besser darüber nachzudenken, zu reflektieren. Und vielleicht auch zu erkennen, was das Leben zu bieten hat. Denn es ist ja nicht immer alles schlimm.
    Du stellst dir eben vor, wie es wäre, wenn …
    Auch das tun wir alle, oder die meisten von uns. Wir hadern mit unserem Leben. Fragen uns, warum wir Single sind, oder warum wir einen Partner haben, der uns nicht liebt, warum wir einen Job haben den wir hassen, warum wir keine Freunde haben, oder nicht die richtigen Freunde, oder, oder, oder …
    Die Liste ist endlos lang.
    Wahrscheinlich liegt es einfach daran, dass wir denken können. Wir machen uns ständig Gedanken und sind dabei selten zufrieden.
    Was glaubst du, wie oft ich mich frage, was in meinem Leben schief gelaufen ist. Dabei st nach Außen alles perfekt. Es gibt nichts zu meckern. Und dennoch denke ich manchmal, dass ich mir das Leben irgendwie anders vorgestellt hatte, als ich jung war. Wo sind denn meine Träume geblieben? Und warum hat mir keiner gesagt, wie schwer das Leben manchmal sein kann? Vor allem, dass es nicht besser wird, wenn man älter wird. Man lernt nur mit den Katastrophen besser umzugehen. Und man weiß, man wird es überleben. Manchmal hofft man das auch nur.
    Du siehst, uns alle treibt das Leben um.
    Morgen geht auch wieder die Sonne auf. Daran muss man eben glauben und sich daran freuen. Egal wie schwer es manchmal ist.
    Ich drück dich. Ganz liebe Grüße aus Hamburg.

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    1. Das jeder sein Päckchen trägt weiß ich ja und eigentlich Trag ich meins ja gern weil schlimmer geht immer aber ich würde es gern anderst packen oder anderst Schultern. Ja das Leben ist nix für Feiglinge feige möchte ich nicht sein und ich stelle mich jeder Herausforderung schließlich kommen nur die harten in den Garten 😉

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      1. Und man ist doch auch so stolz, wenn man die Herausforderungen nicht nur annimmt, sondern auch meistert und das machst du so unglaublich toll. Ich bin jedenfalls sehr stolz auf dich und nicht ohne Grund bist du meine Heldin, gerade weil du dich immer tapfer jeder Herausforderung stellst. Da geben andere, die viel weniger zu leisten haben, viel schneller auf. Allein darauf, kannst du so verdammt stolz sein.

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  3. Hey Sandra.
    Bin gerade das erste Mal auf Deinem Blog und an diesen Zeilen hängen geblieben.
    Ich hab keine Ahnung davon, wie es ist mit einer körperlichen Einschränkung zu leben.
    Und doch gibt es Dinge, die ich in meinem Leben so nie haben wollte – es hat mich aber niemand gefragt.
    Mit Eltern der Kriegsgeneration habe ich Erfahrungen gemacht, die ich meinen eigenen Kindern nie antun möchte. Ich stelle mir heute noch sehr viele Fragen zu meinem Dasein – hab große Zweifel daran, ob ich überhaupt gewollt war.
    Doch manchmal ist es auch sehr schön und gerade diese schönen Momente empfinde ich als Ausgleich für das Erlebte.
    Ich hab meine eigenen Kinder aufwachsen sehen. Sie waren gewollt und ich möchte keine einzige Stunde, die ich mit ihnen hatte, missen…. auch wenn es oft nicht einfach war.
    Vor ein paar Monaten bin ich auch Großvater geworden. Und wenn ich mein kleines Enkelkind anschaue – dieses Vertrauen, das dieses kleine Wesen in uns Erwachsene setzt …
    Es ist einfach unsere Pflicht, dafür zu sorgen, dass Kinder Freude am Leben haben. WIR sind für ihre Einstellung dazu verantwortlich.
    Es ist der Lauf der Dinge, Kinder in die Welt zu setzen. Aber bitteschön – man darf ihnen das Leben weder zur Hölle machen noch sonst wieder zerstören.
    Ich wünsche Dir, Du hast ganz viele von den wunderbaren Momenten, in denen Du alles Unschöne vergessen kannst!
    Alles Liebe,
    Michael

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    1. Lieber Michael, vielen lieben Dank für deine Zeilen. Ja jeder hat wahrscheinlich Päckchen zu tragen mit Dingen die keiner haben will. Aber ich glaube die wahre Stärke ist es mit Kopf oben zu tragen was manchmal nicht einfach ist weil man in meinem Fall viele Abstriche machen muss. Aber egal das muss wahrscheinlich jeder ganz liebe Grüße und vielleicht schaust ja mal wieder vorbei

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  4. Liebende der Großen Weltenordnung

    Ich habe 21/2 Jahre mit MS-Patienten gearbeitet
    Ich sage bewusst nicht MS-kranken
    Und in einer Wohngemeinschaft mit 11 Schwerst und menrfachbehinderten heute
    Sonderbegabte benannt früher Krüppel als eine Strafe Gottes

    Kürzlich las ich ein wissenschaftliches Buch über Vorleben
    Auch Reinkarnation bezeichnet
    Im Urchristentum allgemein bekannt und anerkannt
    Auf dem Konzil von Nizäa 325 abgeschafft
    Neues Dogma
    Der Mensch lebe nur einmalig und dann ab in die Hölle Fegefeuer oder Himmel

    Mir selbst sagten verschiedene Menschen spontan ins Gesicht
    Was ich in einem meiner Vorleben war

    Mein Forschungsstand ist das sich jede Seele
    Im Vorgeburtlichen mit Beratung der Engel des Schicksals
    Aus fünf Wahlmöglichkeiten das Ihr wachstumsfördernste auswählt
    ..und dann nach der Geburt
    Vergisst

    Lange war ich selbst als Behinderter mein eigener Folterknecht
    Jahrelang in der Opferrolle zu ungebildet selbstzweiflerisch autoagressiv

    Mir erscheinen sogenannte Gesunde oft seelisch geistig mehr eingeschränkt als meine
    Damaligen Schicksalsgenossen körperlich

    Ich kann Dich nur schwach trösten
    Und Du trägst ein gewaltiges Schicksal

    Kaspar Hauser wurde mit vier Jahren für 12 Jahre eingekerkert
    Mit 16 des Sprechens Gehens und Schreibens unkundig
    In Nürnberg meiner Geburtsstadt ausgesetzt und mit 21 Jahren in Ansbach erstochen
    Im August besuchte ich die diesjährigen Kaspar Hauser Festspiele

    Übernimm wenn auch unbegreiflich Dein Schicksal
    Und sei gewiss das Dir nachts im Schlafe Flügel verliehen sind
    Und Dein nächstes Leben einen geheilten heiligen Glanz verschenken wird

    danke Deines Vertrauens
    Ich fühle mit Dir
    Joaquim von Herzen

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